Waldcamping mit Junior.

Zufallsbekanntschaft am Parkplatz des Stadionbades in Wien.

Zwischen dem Entdecken des California vor unserer Haustüre und dem Wunsch (sofern man dies so nennen kann) darin zu übernachten vergingen bei meinem fünfjährigen Sohn nur wenige Minuten. Noch am gleichen Abend startet das Projekt Waldcamping. Gemeinsam einkaufen, gemeinsam Abendessen, gemeinsam Feuerwehrmann Sam am ipad anschauen – die Vorgaben meines Sohnes sind ziemlich exakt und werden auch genauso umgesetzt. Zähneputzen am Waldrand und Katzenwäsche stand zwar nicht am Plan, ging sich aber auch noch aus.

Von Kindern erstellte Pläne gilt es in der Regel exakt einzuhalten.

Es ist noch nicht einmal dunkel als wir uns in unsere Schlafsäcke gehüllt eine Gute Nacht wünschen, draußen im Wald bellen Rehe und auch eine Katze ist zu hören. Was Junior allerdings um 06.00 Uhr in der Früh gehört haben will bleibt mir ein Rätsel. Ist auch egal, die Sache mit der Tagwache ist nach einer wirklich angenehmen Nachtruhe schon mal erledigt.

Das Cockpit füllt sich von Tag zu Tag mit mehr Kleinzeug.

Wie gut dass die eigene Sandkiste nur einige hundert Meter weit entfernt zu finden ist, bleibt mir zumindest genügend Zeit um in aller Ruhe Kaffee zu trinken. Knapp zwei Stunden später dann die Feststellung dass in der Sandkiste schon lange zu wenig Sand ist und da wir ja gerade mit dem Bus unterwegs sind……

Von Sandsäcken bis zu Kartoffelsäcken – irgendwo findet sich immer noch ein Plätzchen.

125 Kilogramm Sandkastensand, aufgeteilt in fünf Säche, finden mühelos hinter dem Beifahrersitz Platz, der gut kombinierbare Großeinkauf verteilt sich auf zahlreiche andere Plätze im T6. Abends geht es dann wohlgelaunt nach Hause um dem Rest der Familie zu erzählen welch große Abenteuer im California möglich sind. Einem Zufall gleich will jetzt auch der Rest der Familie wissen wie es sich im Bus reisen und leben lässt.

INFO: www.vw-nutzfahrzeuge.at

 

P.S. Da meine Kinder noch nicht alt genug sind, der Veröffentlichung Ihrer Bilder zuzustimmen, habe ich mich dazu entschlossen, dies nicht zu tun, beziehungsweise nur Bilder zu nutzen, auf denen sie nicht klar erkennbar sind. Ich danke für Ihr Verständnis.

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