Vorsteuerabzug für Wohnmobile.

Die Tageszeitung „Die Presse“ hat heute in ihrer Printausgabe einen Entscheid des Verwaltungsgerichtshofs publiziert der darin den Vorsteuerabzug bei einem gewerblich genutzten Wohnmobil anerkannt hat.

Schon bisher warben verschiedene Reisemobilhändler gerne mit dem Aufdruck -Vorsteuerabzug möglich – doch so wirklich Hand und Fuß hatte die Sache dann doch nicht. Zwei Theorien unterstützten dabei die Logik dieser Aussagen. Zum einen stehen die meisten der als Basis herangezogenen Fahrzeuge in der Liste der Kleinbusse die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind und zum anderen ist es in der Realität längst so, dass Reisemobile als Alternative zu Hotels auf Dienstreisen ebenso genutzt werden wie als lokales Büro vor Ort. Immer mehr Projekte verlangen von Unternehmern zusätzliche Mobilität und hier kommt dem Reisemobil eine besondere Bedeutung zu.

Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, wird der Anspruch auf Vorsteuerabzug bei gewerblicher Nutzung eines solchen Fahrzeuges bestätigt.

 

All das hat eine in Wien ansässige GmbH beim Streit über die Rechtmäßigkeit des Vorsteuerabzugs bei Ankauf und Betrieb eines gebrauchten Wohnmobils geltend gemacht und war damit dennoch gescheitert (unter anderem wegen der reduzierten Anzahl der Sitzplätze, der reduzierten Zuladung etc.)  Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 17.10.2018 wurde der Vorsteuerabzug, den das Unternehmen im Jahr 2011 geltend gemacht hatte, legitimiert. Alle Details dazu finden sich in der Publikation des Verwaltungsgerichtshofs zu der dieser Link führt:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=0d473fb6-ae96-40b7-b3a6-3e27ceb8e485&Position=1&Abfrage=Vwgh&Entscheidungsart=Erkenntnis&Sammlungsnummer=&Index=&AenderungenSeit=Undefined&SucheNachRechtssatz=False&SucheNachText=True&GZ=&VonDatum=&BisDatum=&Norm=&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=EinerWoche&ResultPageSize=50&Suchworte=&Dokumentnummer=JWT_2017130045_20181017L00

 

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