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Mein Haus ein Amarok

Pick Up Kabinen liegen voll im Trend. Sie sind nicht extrem teuer, lassen sich auf unterschiedliche Fahrzeuge montieren und wenn es gerade nicht auf Urlaub geht, bleibt das Basisfahrzeug ohne Einschränkungen als Kleinlaster nutzbar.

Die Idee zu Kora verfolgt GEHOcab seit 2013, gebaut wird seit 2016.

Standard auch das in der Regel eingeschränkte Raumangebot in der Kabine, das hohe Gewicht des Aufbaus und der im Normalfall eingeschränkte Bewegungsspielraum wenn es ins Gelände geht.

Dort wo keine Bäume und Felsen als potentielle Gefahrenquellen für Kora existieren, erfüllt sie auch den Wunsch nach echter Offroadtauglichkeit.

Dass es auch hier die eine oder andere Ausnahme von der Regel gibt beweist Dr.-Ing. Ulrich Gehrke-Hoog dessen Unternehmen GEHOcab mit „Kora“ den vermutlich größten, spektakulärsten und auch teuersten Aufbau für den Volkswagen Amarok baut. In ihm steckt die Erfahrung aus 29 Jahren in leitenden Positionen bei Volkswagen, wodurch sich im Gespräch auch die Frage – gibt es künftig auch ein anderes Basismodell? – erübrigt. Die in seinem bisherigen Berufsleben gesammelte Erfahrung hilft Ulrich Gehrke-Hoog auch dabei sich auf die Dinge zu konzentrieren die er kann. Das beginnt bei der Materialkunde, umfasst natürlich auch das Design (hier ist mit Moritz Seifert ein junger an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ausgebildeter Designer mit an Bord) und wurzelt nicht zuletzt in der Perfektion die diesem kompakten Weltreisemobil für bis zu vier Personen zugrunde liegt. Für die Fertigung hat sich GEHOcab mit der Offroad Leichtbau Manufaktur einen renommierten Partner gefunden der nicht nur für die entsprechende Fertigungsqualität sondern auch für eine zeitgerechte Lieferung sorgen soll.

Der Leichtbau erlaubt es den Aufbau sehr weit nach vorne zu ziehen und dadurch jede Menge Platz für ein geräumiges Doppelbett zu schaffen.

Anlässlich eines VW-Nutzfahrzeuge Termins in Frankfurt bot sich ichcampe.at nicht nur die Möglichkeit mit Ulrich Gehrke-Hoog und seiner Frau über all die bereits in die Fertigung eingeflossenen Neuerungen zu sprechen, sondern auch die Möglichkeit den Innenraum von „Kora“ zu erkunden. Hier kann Kora mit einem guten Raumgefühl, herausragender Haptik und einer riesengroßen Ansammlung schlauer Ideen punkten.

Kaffeemaschine, Backrohr mit integrierter Mikrowelle und ein Induktionsherd erlauben es ganz so wie zu Hause zu agieren.

Zu den Besonderheiten zählen neben dem vollständigen Verzicht auf Gas, gekocht wird auf einem Induktionsherd, auch das jetzt auf 3,5 Tonnen aufgelastete Fahrwerk wodurch sich entsprechende Zuladungsreserven ergeben. Erwähnenswert zudem der komplett aus Carbon gefertigte und damit sehr leichte Aufbau, das gegenüber dem Erstmodell um 360 Liter erweiterte Stauraumangebot, die Zerhackertoilette die sich elektrisch entleeren lässt, der 135 Liter Frischwassertank / 40 Liter Gebrauchwassertank und das Batteriepaket das mit maximal 9,75 Kilowatt Strom für rund eine Woche garantiert bevor wahlweise wieder die Sonne scheint oder der Motor gestartet werden muss.

Um alle Kniffe des Bades zu verinnerlichen, bedarf es einer eigenen Einschulung.

Für das Gefühl von Leichtigkeit im Innenraum sorgen insgesamt 13 Fenster, die Markise wurde aus optischen Gründen in die Struktur integriert und im Fall der Fälle kann auch ein direkter Durchstieg von der Kabine in den Amarok erfolgen.

Wohnraum mit jeder Menge Aussicht.

Erhältlich in den Versionen SUNSET, OCEAN und SPORT wird jede „Kora“ erst nach erfolgter Bestellung gebaut.

Technisch hat dieses Expeditionsmobil auch mit tiefen Wasserdurchfahrten kein Problem. Ein klassischer Scheiterungsgrund wäre vielmehr mangelnder Mut des Fahrers.

Das fertige Fahrzeug eignet sich sodann ausschließlich für ausgiebige Reisen egal ob auf oder abseits der Straße, nur zu eng sollten die Wege nicht werden. Dass sich „Kora“ nicht nur beim Komfort mit deutlich größeren Expeditionsmobilen messen kann und will zeigt der Preis. Als Basis sollten mindestens 200.000,- Euro zur Verfügung stehen, womit dann auch alle fälligen Steuern aber nicht etwaige Sonderwünsche beglichen werden können.

INFO: www.gehocab.de

 

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