Geliftet und gestärkt.

Mercedes-Benz rollt den Marco Polo auf Basis der V-Klasse mit neuer Front, neuem Motor und neuem Getriebe an den Start. Dazu kommen neue Farben, neue Felgen, neues Leder und Zierelemente in Doppelstreifenoptik. 

Stahlblauer Auftritt mit 19 Zoll Leichtmetallfelgen.

Man muss vermutlich zweimal hinschauen, um die neue V-Klasse als solche zu erkennen, aber das ist ja nicht unbedingt verkehrt. Kennern der Materie wird der breite Schlund unterhalb des neu geformten Kühlergrills hingegen sofort ins Auge stechen. 

Wirklich neu an der Front ist in erster Linie der Bereich unterhalb des Kennzeichens.

Gleiches gilt für die wirklich wunderschönen 19 Zoll Leichtmetallfelgen, die das gesamte Auto noch ein wenig leichter erscheinen lassen. Kombiniert mit der neuen Lackfarbe Stahlgrau, gelingt es das Gesamterscheinungsbild noch homogener als bisher zu machen und das mit insgesamt verhältnismäßig wenig Aufwand. 

Wie bei jedem Mercedes-Benz Facelift durfte auch hier der Stern ein wenig stärker in den Mittelpunkt rücken.

Deutlich mehr Arbeit dürfte der Mannschaft von Dr. Ulf Zillig (Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Vans) der neue Motor gemacht haben. Der Vierzylinder-Diesel mit dem Namen OM 654 hat nur noch 2,0 Liter Hubraum vorzuweisen, kann aber gleichzeitig ein um 17 Prozent gesenktes Eigengewicht geltend machen. Optimiert hat Mercedes-Benz auch das Leistungsangebot für die V-Klasse, wodurch der neue V 300 d mit 239 PS und einem Drehmoment von 500 Nm an den Start rollt. Kurzzeitig erlaubt ein elektronischer Eingriff den Abruf von zusätzlichen 30 Nm, wodurch der V 300 d in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und 220 km/h Spitze läuft. 

Mit einer Spitze von 220 km/h gelingt es auf deutschen Autobahnen die eine oder andere zusätzliche Urlaubsminute einzufahren.

Auf der Basis des neuen Motors beruht auch die Variante mit 190 PS, die dank der neuen Technik bis zu 13 Prozent weniger verbrauchen soll. Damit sollte im Alltag ziemlich problemlos eine 7 vor dem Komma stehen, ein unglaublicher Wert für so viel Auto. Nur am Rande erwähnt sei in diesem Zusammenhang, dass das neue Aggregat für die V-Klasse die jüngsten Abgasnormen erfüllt. 

Hier ist die neue Lederoption in Kombination mit der Klavierlack Optik zu sehen.

Erstmals kommt in der V-Klasse auch ein Neungangautomatik Getriebe zum Einsatz, das das bisher angebotenen Siebengangautomatik Getriebe ersetzt. Genutzt werden kann das neue Getriebe in zwei automatischen Modi und in einem manuellen Modus. Durch seine optimierte Spreizung, kommt dem neuen Getriebe auch ein Anteil an der erreichten Verbrauchsreduktion zu. 

Die erste Reihe sieht nicht nur nach Oberklasse aus, sie ist es auch.

Im Innenraum sind es die Lüftungsdüsen in Turbinenoptik, ein neues Ziffernblatt im Kombiinstrument und der Einsatz der unter anderem aus der neuen G-Klasse bekannten Polsterung und Ausstattungsfarbe Leder Nappa Tartufo die neu sind. Abgerundet wird die nochmals elegantere Innenausstattung durch Zierelemente in Doppelstreifenoptik rund um das Cockpit und in den Seitenverkleidungen. 

An der Büro- und Wohneinrichtung hat sich durch das Facelift nichts geändert.

Erweitert hat Mercedes-Benz zudem das Angebot an Assistenzsystemen, wodurch auch das Sicherheitsthema nochmals verbessert wurde. Alle Infos dazu nach der ersten Ausfahrt.

Dank optionalem Allradantrieb ist auch die neue V-Klasse Marco Polo nicht ausschließlich auf Asphalt unter den Rädern angewiesen. Links oben verrät Mercedes-Benz auch in Zukunft, wer für die Verwandlung von der Großraumlimousine zum gehobenen Camper Van verantwortlich zeichnet.

Bestellbar ist die neue V-Klasse Marco Polo ab März, die exakten Preise sind bislang noch nicht bekannt. Sie sollen aber (im direkten Vergleich) stark an der bisherigen Preisliste orientieren.

INFO: www.mercedes-benz.at

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