Der Neue ganz der Alte?

Wann genau der neue Defender zu den heimischen Händlern rollen wird, hat Land Rover noch nicht verraten, wohl aber, dass er noch heuer in voller Pracht gezeigt werden wird.

Hier nicht den Eindruck zu haben, dass es sich um ein ganz stark an den aktuellen Discovery angelehntes Modell handelt, fällt ziemlich schwer.

Ein guter Ort für eine Weltpremiere wäre sicherlich die IAA in Frankfurt Anfang September, aber das ist reine Spekulation. 

Auf blankem Eis und flachem Schnee braucht es in erster Linie Allradkompetenz. Davon hat Land Rover reichlich zu bieten.

Keine Spekulation ist hingegen, dass der neue Defender, dessen Vorgänger ganze Camper-Generationen rund um die Welt begleitet hat,  bereits mehr als eine Million Testkilometer absolviert hat.

Kurz oder lang? Stellt sich die Frage, ob sich Land Rover die Mühe macht, einen dritten Radstand für einen großen Pick Up zu realisieren.

Dafür haben die Briten den Neuen bei 50 Grad Plus durch die Wüste gejagt, bei minus 40 Grad in der Arktis gefahren und die 3.000 Meter Höhenmarke in den Rocky Mountains geknackt. 

Klettern wo sonst in erster Linie Jeep Modelle ihre Runden drehen?

Nick Rogers, Director Group Engineering bei Jaguar Land Rover, erklärt: „Neben umfangreichenComputersimulationen und Prüfstandstests haben wir den neuen Defender auf 1,2 Millionen Testkilometer geschickt. Die Tests umfassen jeden denkbaren Untergrund und extreme Klimabedingungen. Denn so wollen wir gewährleisten, dass der neue Defender der robusteste und leistungsfähigste Land Rover aller Zeiten sein wird.

Fix ist, dass der neue Defender mit Luftfederung ausgestattet sein wird. Anders scheint die gewünschte Bodenfreiheit nicht realisierbar.

Eine weitere großartige Gelegenheit zum Erproben bietet uns nun die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Tusk, der einen Prototypen unter Realbedingungen im Borana-Schutzgebiet einsetzen wird. Mit den Ergebnissen werden unsere Ingenieure prüfen, dass der neue Defender die gesteckten Ziele erreicht. Damit kommen wir in die Endphase unseres Defender Entwicklungsprogramms.“

Das einzige Bild auf dem der neue Defender eine gewisse Staksigkeit ausstrahlt, ganz genau so wie wir sie am Vorgänger geschätzt haben.

Was die Reisenden unter uns freuen dürfte ist, dass sowohl der kurze als auch der lange Defender bereits ausgiebig getestet werden. Keine Spur gibt es allerdings zur Zeit noch von einem neuen Pick Up.

Hohes Tempo abseits befestigter Wege ist Teil des Tesprogramms.

Bei Land Rover hält man sich dazu sehr bedeckt. Somit kommt er entweder deutlich später oder im schlimmsten Fall gar nicht. Was hingegen bereits durchsickert ist eine sehr hohe Wertschätzung für das neue Modell, sprich die Preise werden sich vermutlich stark am aktuellen Discovery Modell orientieren.

Am Glockner war der Neue auch schon, erwischt hat ihn dabei jedoch offensichtlich niemand.

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