400 Kilometer Fahrspaß

Tag 2: Vormittags auf Kundenterminen in und rund um Wien unterwegs, das geht mit dem California genauso bequem wie mit einem Golf,  geht es am Nachmittag nach Salzburg. Erstmals bekomme ich die neuen Tempo 140 Schilder zu Gesicht, was in erster Linie dazu beiträgt, dass ich unverändert mit 143 vom Abstandstempomat gesteuerten Kilometern pro Stunde dahinrolle, allerdings mit deutlich besserem Gewissen.

Stau bei Salzburg, Zeit für eine kühles Getränk aus der Engel Kühlbox.

Es ist so leise an Bord, dass auch lange Telefonate mit der Freisprechanlage nicht zur Qual werden. Der Durchschnittsverbrauch sinkt langsam von 9,5 auf 9,3 Liter, angesichts der Fahrleistungen und der Markise an der Seite völlig in Ordnung. Die auch auf der Westautobahn oft unvermeidlichen Vollbremsungen laufen an Bord des T6 so sicher wie in einem Mittelklasse-PKW ab. Das beeindruckt und unterscheidet den VW von all den größeren Wohnmobilen die in der Regel aber auch langsamer gefahren werden. Noch schnell ein Paket Flyer für die bevorstehende Allradmesse in Salzburg abgegeben, schon geht es weiter in Richtung Bischofshofen und anschließend über die als Bergrennstrecke bekannte Hochkönig Straße, weiter nach Maria Alm.

Beine vertreten am Berg.

Das Promobil Stellplatz Radar hat dort auf ein nettes Plätzchen verwiesen. Direkt am Bauernhof (Familie Herzog-Stegerbauer) und doch in Sichtweite zur Bundesstraße (man kann die ständig vorbei rauschenden Motorräder nicht nur sehen sondern auch hören, ich mag das, andere vermutlich nicht).

Stellplatz am Bauernhof – auch ohne Kabelfernsehen lässt es sich hier gut die Nacht verbringen.

Die Freude über einen freien Platz können weder die 2,- Euro Hochsaison Aufschlag (macht somit 12,- Euro gesamt) noch das Fehlen jeglicher Serviceeinrichtungen trüben. Was mich wundert ist, dass sowohl Hausherr als auch der Sohn des Hauses an ein paar achtlos weggeworfenen Taschentüchern vorbeigehen ohne sie aufzuheben. Das passt so gar nicht zum ansonsten fein aufgeräumten Gelände.

Es gibt eine Dusche und die ist ziemlich einfach ausgeführt. In Wirklichkeit völlig ausreichend.

Ein WC findet sich zur Not, eine rustikale Außendusche ebenfalls. Für eine Nacht passt das perfekt, egal ob California oder wie ein paar Plätze weiter der Vollintegrierte mit Smart im Kofferraum.

Blick auf die Berge und die Bundesstraße samt voll einsehbarer Hochgeschwindigkeitsgerade. Das hat was von Moto GP. 12,- Euro sind dafür ein echtes Schnäppchen.

Eine Minute nach dem Ankommen, kleine Auffahrtsrampen wären jetzt fein um den Califoria wirklich gerade zu stellen, ist das Aufstelldach geöffnet und somit in Teilen des Innenraums echte Stehhöhe gegeben.

Der serienmäßige Tisch ist wie ein Golf, für fast jeden Einsatzzweck zu gebrauchen. Dieser Klappstuhl ist recht geländetauglich und stammt von Jeep. Die zwei mitgelieferten Sessel kommen erst in den nächsten Tagen zum Einsatz.

Schnell noch den Tisch aus der seitlichen Schiebetüre hervorgezaubert, den Klappstuhl ausgepackt (der California hält immer zwei Sessel in der Heckklappe versteckt) und ein kaltes Getränk aus der Kühlbox gezaubert, schon ist das Freiluft Büro einsatzbereit.

Viele nette Details lassen sich erst nach und nach entdecken. Das Leselicht und die Steckdose im ersten Stock zählen dazu.

Kurz vor Sonnenuntergang wird aus dem Bürotisch ein Esstisch, die kalte Platte schmeckt in der deutlich kühleren Abendluft der Berge ganz wunderbar. Vor dem Schlafengehen noch den Schlafsack samt Unterlegmatte in den ersten Stock gehievt, nachgeklettert und voll Freude das hier eingebaute LED Leselicht entdeckt. Das nervige Lesen mit der Handytaschenlampe kann somit entfallen und dank der Steckdose im Dachabteil kann das Handy über Nacht auch griffbereit geladen werden. Tag 2 ENDE

INFO: www.vw-nutzfahrzeuge.at,

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