350 stressfreie Kilometer.

Tag 4: Spuren des Unwetters der vergangenen Nacht finden sich rund um den Bus, ich selbst habe im Aufstelldach von all dem Regen nichts gemerkt.

Stellplatz mit Schweizer Nachbarn.

Nass ist in der Früh nur die Außenhülle, die ersten Sonnenstrahlen bringen in weiterer Folge die gewünschte Trocknung.

Die Zufahrt ist ohne Navigationsgerät kaum zu finden.

 

Noch schnell die 8,- Euro Standplatzgebühr an der Badkasse gezahlt, folgt der erste Stopp bereits nach zwei Kilometern. Das Fastfoodrestaurant mit dem großen M im Logo, bietet hier in Judenburg wirklich ordentlichen Kaffee, der sich draußen in der Sonne besonders gut genießen lässt. Passt.

Ordentlicher Kaffee und jede Menge Sonne.

Auf den zahlreichen Baustellen am weiteren Weg nach Kärnten, kann der California erneut durch seine kompakten Abmessungen gefallen und gleich im Anschluss stets durch seine wirklich beeindruckende Spurtstärke. Die Stunde die ich zu früh beim Fotoshooting eintreffe, nutze ich um diverse mails zu bearbeiten, ganz ohne dafür den Tisch zu montieren ist doch auch rund um den Fahrersitz ausreichend Raum gegeben.

Neben der Alukiste hat hier auch noch eine komplexe Kameraausrüstung ausreichend Platz.

 

Die Überraschung des Tages liefert der California auf der anschließenden Rückfahrt nach Wien. Im Windschatten eines gar sportlich agierenden Markenkollegen, in einem normalen T6, geht es viel zu schnell durch die teils enger werdenden Kurven. Während der T6 vor mir teils beängstigende Schräglagen zeigt und dann und wann auch ein wenig rutscht, ist im California alles ruhig, fast zu ruhig. Schuld daran trägt die mit fast 2.000,- Euro in der Ausstattungsliste angeführte adaptive Fahrwerksregelung die im Sportmodus die ganze Physik nutzt um die Fuhre gerade zu halten.

Plötzlich Weltuntergänge verlieren im California völlig an Dramatik. Musste hier nach der Tunnelausfahrt an die zwei älteren Herren im offen Triumph denken, die ich kurz zuvor überholt hatte.

Der Vordermann versteht zu diesem Zeitpunkt längst die Welt nicht mehr, gibt es doch für ihn keinen Grund warum der gut beladenen California nicht aus seinem Rückspiegel verschwindet. Irgendwann biegt der Kollege ab und ich achte wieder mehr auf ein gesetzkonformes Tempo. Von der Kurvenhatz immer so angetan überquere ich den Semmering erstmals seit Jahren wieder auf der alten Bundesstraße, lege noch einen kleinen Stopp im wunderschönen Reichenau an der Rax ein und bin spätnachmittags endlich daheim.

Ein Anblick der einen immer wieder freuen kann. Bei regelmäßiger Nutzung, empfiehlt es sich dann und wann das Armaturenbrett abzuwischen um den Glanz zu erhalten.

Die kommende Nacht werde ich in meinem Bett verbringen, ob ich den morgendlichen Blick auf das Armaturenbrett vermissen werde?

INFO: www.vw-nutzfahrzeuge.at,

 

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